Predigt zu Lukas 10,1-10: Die Siebzig als Boten des Friedens

Bibelkommentar
Predigt zu Lukas 10,1-10: Die Siebzig als Boten des Friedens
Lukas 10,1-10 · Lutherbibel 1912
Lukas 10,1-10 (Lutherbibel 1912)
“Darnach sonderte der HERR andere siebzig aus und sandte sie je zwei und zwei vor ihm her in alle Städte und Orte, da er wollte hinkommen, und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte. Gehet hin; siehe, ich sende euch als die Lämmer mitten unter die Wölfe. Tragt keinen Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüßet niemand auf der Straße. Wo ihr in ein Haus kommt, da sprecht zuerst: Friede sei in diesem Hause! Und so daselbst wird ein Kind des Friedens sein, so wird euer Friede auf ihm beruhen; wo aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. In dem Hause aber bleibet, esset und trinket, was sie haben; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Hause zum anderen gehen. Und wo ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, da esset, was euch wird vorgetragen; und heilet die Kranken, die daselbst sind, und saget ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen. Wo ihr aber in eine Stadt kommt, da sie euch nicht aufnehmen, da geht heraus auf ihre Gassen und sprecht:”
Zwischen der Mission und dem Alltag: Wie Reisen in Galiläa funktionierten
Lukas 10 schildert eine konkrete Form von Mission im ländlich geprägten Umfeld des ersten Jahrhunderts. Städte und Dörfer waren eng miteinander verbunden, aber der Weg dorthin war beschwerlich: Straßen, die Bezeichnungen tragen, konnten zugleich staubig, unsicher und sozial belastet sein. Gastfreundschaft war daher nicht bloß „nett“, sondern oft überlebenswichtig. Wer anklopfte, brauchte Unterstützung durch ein Haus, erhielt Nahrung und ein Dach – im Gegenzug erwartete man, dass der Gast sich respektvoll verhält.
Zugleich zeigt der Text einen Auftrag mit geistlicher Dringlichkeit. In dem Moment, in dem Jesus Menschen aussendet, wird die „Ernte“ als Bild für die Fülle des Wirkens Gottes beschrieben: Es gibt geistlichen Bedarf und offene Herzen, doch zu wenige, die bereit sind, zu dienen. Dass die Boten „je zwei und zwei“ gehen, passt zu einer Kultur, in der gemeinsames Zeugnis und gegenseitige Absicherung wichtig waren. Zudem erinnert das Verhalten der Gesandten an eine Zeit, in der Autorität nicht durch Status bewiesen wurde, sondern durch Treue, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, sich auf neue Orte einzustellen.
Die Aufforderung, nicht mit unnötigen Gepflogenheiten Zeit zu verlieren („grüßet niemand auf der Straße“), betont, dass die Botschaft Vorrang vor sozialen Abläufen hat. Frieden im Haus ist dabei kein bloßes Wohlfühlwort, sondern eine geistliche Zusage, die sich an konkretes Handeln bindet: Gastfreundschaft annehmen, beten, helfen und das Reich Gottes verkünden.
Zwischenüberschrift: Schlüsselbegriff „Friede“ (eirēnē) im Auftrag
In Lukas 10 begegnet der Gedanke des „Friedens“ als Zusage, die die Mission prägt. Das im Griechischen verwendete Wort für Frieden (häufig eirēnē) bezeichnet nicht nur Abwesenheit von Konflikt, sondern einen Zustand von Wohlordnung, Heil und Versöhnung. In diesem Kontext wirkt Frieden wie eine geistliche Botschaft, die Jesus selbst mitbringt: Wo die Boten respektvoll angenommen werden, darf sichtbar werden, dass Gott Ordnung und Heil schenkt.
Es ist wichtig, sich den Ton des Textes vorzustellen: Der Friede wird „zuerst“ ausgesprochen, bevor man über Inhalte diskutiert. Das bedeutet: Das Evangelium beginnt nicht mit Forderungen, sondern mit einer Einladung in Gottes freundliche Nähe. Gleichzeitig wird der Friede nicht blind versprochen: „Wo aber nicht“, so heißt es, „wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.“ Das unterstreicht: Zeugen Gottes sollen treu bleiben und in den Folgen ehrlich rechnen. Frieden ist Gabe – aber auch Antwort auf die Botschaft.
Die Ernte ist groß: Warum der Auftrag mit Dringlichkeit beginnt
Lukas 10,1-3 beginnt nicht mit Details über Orte oder Zeitpläne, sondern mit einer geistlichen Diagnose: „Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige.“ Das Bild der Ernte ist im Alten Testament und im jüdischen Denken vertraut: Ernte steht für Gottes Wirken in einer reifen, entscheidenden Zeit. Es geht also nicht nur um „viel Arbeit“, sondern um eine von Gott vorbereitete Phase, in der Menschen erreichbar sind.
Dass der Herr die Siebzig aussendet, zeigt: Gott überlässt seine Mission nicht dem Zufall. Er sucht sich Menschen aus, die mitgehen. Trotzdem bleibt die Anzahl der Arbeiter klein: Es gibt Bedarf, aber es fehlt an Bereitschaft, Zeit und Glauben. Darum folgt der Auftrag direkt auf ein Gebet: „Bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter aussende.“ Hier liegt ein Kern: Evangelisation und Dienst sind nicht primär Selbstverwirklichung, sondern abhängige Bitte. Wer arbeitet, tut es nicht aus religiösem Ehrgeiz, sondern als Antwort auf Gottes Senden.
Auch der Charakter der Mission wird sofort beschrieben: „Gehet hin; siehe, ich sende euch als die Lämmer mitten unter die Wölfe.“ Das ist keine romantische Metapher, sondern eine realistische Warnung. Lämmer können nicht kämpfen wie Wölfe. Genau deshalb wird sichtbar, dass die Stärke dieser Mission nicht aus Macht kommt, sondern aus Gottes Gegenwart. Der Auftrag ist verletzlich – und gerade darin liegt die Kraft der Botschaft: Zeugen des Reiches Gottes wirken wie Diener, nicht wie Eroberer.
Damit stellt Lukas das Fundament: Bevor man über Taktik spricht, spricht Jesus über Berufung. Bevor man über Erfolg redet, redet er über Abhängigkeit. Und bevor man über Strategie redet, benennt er die Kosten: Wer gesandt wird, wird nicht automatisch willkommen sein.
Frieden im Haus: Wie Gottes Botschaft konkret beginnt
Jesus gibt den Siebzigern eine bemerkenswerte Reihenfolge: „Wo ihr in ein Haus kommt, da sprecht zuerst: Friede sei in diesem Hause!“ Das „zuerst“ ist entscheidend. Frieden ist nicht ein Anhängsel am Ende eines Besuchs, sondern der erste Ton. Damit zeigt Jesus: Das Evangelium beginnt mit einer Haltung. Frieden ist Einladung, nicht Drohung; Zusage, nicht Leistung.
„Und so daselbst wird ein Kind des Friedens sein, so wird euer Friede auf ihm beruhen; wo aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.“ Dieser Satz verhindert ein falsches Verständnis. Er geht davon aus, dass nicht jede Begegnung „fruchtbar“ im gleichen Sinn sein wird. Dennoch wird die Verantwortung der Boten klar beibehalten: Sie sollen ihren Frieden nicht „abpressen“ oder erzwingen. Der Friede beruht auf einer Person, die offen ist für Gottes Wirken – aber die Boten bleiben in Würde, auch wenn Ablehnung entsteht.
Praktisch heißt das: Der Gruß „Friede“ ist nicht nur eine höfliche Formel. Er trägt die geistliche Bedeutung: Gott wendet sich zu. Wer den Auftrag erfüllt, spricht in erster Linie Worte, die Herzen öffnen sollen, bevor Diskussionen beginnen.
Gleichzeitig wird das Verhalten im Haus geregelt: „In dem Hause aber bleibet, esset und trinket, was sie haben; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert.“ Das ist eine Gemeinde- und Gastfreundlichkeitsregel. Bleiben heißt: nicht ständig weiterziehen, nicht aus Misstrauen jede Einladung ausschlagen, nicht von Ort zu Ort „optimieren“. Essen und Trinken, was angeboten wird, bedeutet: respektvoll ankommen und dankbar annehmen. Der Satz „ein Arbeiter ist seines Lohnes wert“ erinnert außerdem: Wer dient, hat Anspruch auf Unterstützung. Wer Gottes Reich verkündet, soll nicht dauerhaft im Modus der Selbstausbeutung leben.
So wird Mission zu einer Mischung aus geistlichem Gruß und alltagsnaher Lebensweise. Gottes Frieden zeigt sich nicht allein in Worten, sondern in einer Haltung, die Gastfreundschaft ehrt, Grenzen respektiert und dennoch ganz auf den Auftrag konzentriert bleibt.
Lobpreis und Heilung: Das Reich Gottes ist nahe gekommen
In Lukas 10,8-10 verdichtet sich der Auftrag: Wo die Menschen aufnehmen, sollen die Siebzig nicht nur reden, sondern handeln. Der Text sagt: „…und saget ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.“ Das ist der Mittelpunkt der Verkündigung. Es geht nicht primär um ein moralisches Programm, sondern um eine göttliche Nähe: Gottes Herrschaft bricht in diese Situation hinein.
„Nahe“ meint dabei: erreichbar, beginnend, gegenwärtig. Das Reich Gottes ist nicht erst irgendwo in der Zukunft zu erwarten, sondern stellt sich den Menschen in dem Moment, in dem die Boten kommen. Darum folgt aus der Nähe eine Einladung zur Entscheidung.
Außerdem wird die Mission konkret: „heilet die Kranken, die daselbst sind.“ In der damaligen Welt war Krankheit allgegenwärtig und oft erschreckend. Dass Jesus seinen Boten Heilung aufträgt, zeigt, dass das Reich Gottes nicht nur in Gedanken vorgestellt wird. Es durchdringt den ganzen Menschen – Hoffnung wird sichtbar, Leiden wird angesprochen.
Was passiert aber, wenn die Menschen nicht aufnehmen? „…da geht heraus auf ihre Gassen und sprecht:“ Der Verstext setzt an dieser Stelle ab und überliefert im weiteren Wortlaut vermutlich den Gerichtssinn bzw. die ernste Ablehnung. Entscheidend ist jedoch der Übergang in der Logik: Ablehnung macht die Boten nicht still im Geist. Sie sollen nicht im Haus „kämpfen“, sondern den Ort mit einer klaren Aussage verlassen.
Damit entsteht eine geistliche Balance: Auf der einen Seite Barmherzigkeit – denn die Botschaft wird gebracht, Frieden wird gesprochen, und Heilung wird angeboten. Auf der anderen Seite Konsequenz – denn wenn Menschen nicht öffnen, wird die Mission nicht durch Druck manipuliert. Gottes Reich wird nicht durch Hartnäckigkeit erzwungen.
So wird die Praxis der Mission in Lukas 10 zu einem Spiegel: Wer Gottes Frieden trägt, bleibt treu; wer Ablehnung erlebt, bleibt klar; wer aufgenommen wird, bleibt in Liebe und hilft. Der Auftrag ist daher nicht nur „öffentliche Verkündigung“, sondern geistliche Treue im ganzen Verlauf eines Besuchs.
„Keine Beutel…“ und doch nicht ziellos: Einfachheit für den Dienst
Der Auftrag enthält Elemente, die auf heutige Leser zunächst wie harte Einschränkungen wirken: „Tragt keinen Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüßet niemand auf der Straße.“ Doch hinter dieser Anweisung steckt weniger Sparsamkeitsromantik als Missionsdisziplin. Die Siebzig sollen sich nicht abhängig machen von Vorräten, Ausrüstung und Zeitmanagment. Wer zu viel mitführt, plant womöglich lieber sich selbst als die Aufgabe Gottes.
Außerdem unterbricht die Anweisung den typischen sozialen Ablauf. „Grüßet niemand auf der Straße“ bedeutet nicht Unhöflichkeit gegenüber Menschen, sondern das Vermeiden von Zeitverlust durch endlose Begrüßungsrituale. Die Boten werden gesandt, um eine Botschaft zu bringen; unterwegs gilt: Fokus. Das Evangelium braucht Aufmerksamkeit, nicht zerstreute Gespräche.
Hinzu kommt: „Ihr sollt nicht von einem Hause zum anderen gehen.“ Auch das wirkt streng. Doch es schützt den Dienst vor Opportunismus. Wer ständig wechselt, sucht womöglich den angenehmsten Ort oder die bestmögliche Anerkennung. Jesus hingegen will, dass die Boten in dem bleiben, was ihnen gegeben wird: Gastfreundschaft annehmen, verlässlich dienen, geistliche Gemeinschaft fördern.
Gerade die Kombination ist wichtig: Keine übertriebene Reiseausstattung, aber verbindlicher Dienst. Kein ständiges Weiterziehen, aber Offenheit für den Ort, der sich wirklich auftut. Dadurch wird die Mission zu einer Form von Vertrauen.
Für die heutige Anwendung ist das kein Aufruf, buchstäblich ohne Schuhe loszugehen. Vielmehr zeigt Lukas eine Leitlinie: Der Dienst am Evangelium soll nicht aus Angst vor Mangel gesteuert werden. Er soll nicht vom „Sicherheitsdenken“ durchgängig dominiert sein. Wer im Auftrag steht, darf lernen, dass Gott Wege eröffnet, Menschen vorbereitet und auch die Versorgung nicht vergisst.
So wird Einfachheit zur geistlichen Freiheit: weniger Ballast, mehr Gehorsam; weniger Selbstdarstellung, mehr Verkündigung. Die Siebzig erscheinen dadurch wie Lämmer – und genau darin liegt die Authentizität der Botschaft.
So wendest du das heute an: Frieden üben, bleiben, helfen
Lukas 10,1-10 lädt dazu ein, den Auftrag Gottes in alltagstauglichen Schritten zu leben. Erstens: Beginne mit Frieden. Das kann bedeuten, dass du in Gesprächen zuerst eine Haltung der Wertschätzung einbringst, statt sofort zu überzeugen. Sprich eine „freundliche geistliche Richtung“ aus: „Ich wünsche dir Gottes Frieden“ – und meine es praktisch, indem du geduldig zuhörst.
Zweitens: Bleibe. Viele Menschen wechseln bei Problemen schnell den Ort, die Beziehung oder den Dienstbereich. Doch Jesu Auftrag setzt auf Verlässlichkeit: Wenn du angenommen wirst, bleibe dort, wo du Unterstützung geben und empfangen kannst. Das kann in Gemeinde, Nachbarschaft oder im Freundeskreis heißen: nicht sofort weiterziehen, wenn es unbequem wird.
Drittens: Hilf konkret. „Heilet die Kranken“ übersetzt sich heute nicht immer in direkte Heilungswunder, aber in gelebte Barmherzigkeit: bete für Kranke, besuche, entlaste, organisiere Hilfe, ermutige in schweren Phasen. Der Kern bleibt: Das Reich Gottes ist nahe – und Nähe zeigt sich in Taten.
Viertens: Rechne mit Ablehnung, ohne dich zu verbiegen. Wenn jemand nicht offen ist, bleib respektvoll, aber lass die Botschaft klar. Trenne deine Identität nicht von Rückmeldung. Dein Auftrag ist Treue; die Antwort liegt bei Gott.
Verwandte Bibelstellen
Jesaja 6,8
Hier spricht der Prophet „Sende mich“ – wie in Lukas 10 wird deutlich, dass Gott Arbeiter aussendet.
Matthäus 9,37-38
Das Motiv von der großen Ernte und den wenigen Arbeitern wird dort mit dem Gebot verbunden, für Arbeiter zu beten.
Römer 12,18
Paulus betont Frieden mit allen, soweit es möglich ist – passend zu Jesu Auftrag, Frieden zu bringen.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet „predigt zu lukas 10 1 10“ inhaltlich für den Alltag?
Lukas 10,1-10 zeigt, dass Mission mit geistlichem Frieden beginnt, in Gastfreundschaft verlässlich bleibt und durch konkrete Hilfe sichtbar wird. Der Dienst ist zugleich verletzlich: „Lämmer unter Wölfen“ bedeutet, treu zu sein, auch wenn nicht jeder offen ist. Das kann sich im Gebet, im Besuchsdienst und in ehrlichen Gesprächen zeigen.
Wie kann ich heute Frieden „im Hause“ zusprechen?
„Friede sei in diesem Hause“ ist eine geistliche Zusage, die du praktisch ausdrücken kannst: durch respektvolle Begrüßung, ehrliches Zuhören und ein behutsames Sprechen von Hoffnung. Wenn du aufgenommen wirst, darf dein Ton eine Atmosphäre schaffen, in der Menschen Gottes Nähe spüren. Wenn nicht, bleib fair und geh im Frieden weiter.
Warum sollten die Siebzig nicht von Haus zu Haus gehen?
Jesus schützt den Auftrag vor ständigem Wechsel und Selbstschutz. Wer immer das bequemste Umfeld sucht, verliert den Blick auf die echte Begegnung. „Bleiben“ bedeutet: gegebene Unterstützung dankbar annehmen, dienen und geduldig mit dem umgehen, was im Haus bereit ist. So wird die Botschaft konsistent statt taktisch.
Was heißt „Lämmer mitten unter die Wölfe“ für Christen?
Es heißt, dass Mission nicht aus Machtlogik funktioniert. Christen müssen nicht „gewinnen“, sondern treu bezeugen. Das kann Ablehnung mit sich bringen, ohne dass man hart wird oder manipuliert. Vertrauensvolle Einfachheit, klare Worte und liebende Hilfe sind die passende Antwort auf eine Welt, die nicht immer öffnet.
Ein kurzes Gebet
Herr Jesus Christus, sende auch heute Arbeiter in deine Ernte. Gib uns einen Geist, der zuerst Frieden spricht und in Liebe bleibt. Wenn Menschen unsere Botschaft annehmen, lass unser Dienst fruchtbar sein. Wenn sie ablehnen, bewahre uns vor Bitterkeit und mache uns dennoch klar und treu. Lehre uns, Kranken beizustehen und deine Nähe durch Taten zu bezeugen. Amen.








