Evangelischer Glaube · bibeltreu erklärt
Glauben mit der Bibel im Mittelpunkt
Evangelioos erklärt die Bibel verständlich, bietet Gebete für den Alltag und begleitet Sie durch Predigtthemen, Bibelstudien und Familienanlässe wie Taufe und Hochzeit, aus evangelischer Sicht.
105Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
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Vier Wege, im Glauben zu wachsen
Jeder Bereich sammelt Artikel aus evangelischer Sicht. Beginnen Sie mit dem Thema, das Sie heute bewegt.
Bibelstudium und Bibellesen
Bibelabschnitte im Zusammenhang erklärt, Fragen zum Weiterdenken und Hilfen für das Studium allein oder im Hauskreis.
- Johannes 4: Jesus und das lebendige Wasser
- Markus 12: wahre Liebe und die Witwe
- Lukas 13,6-9: Gottes Geduld
Predigten und Bibelthemen
Biblische Themen und Predigtimpulse: Verheißungen, Gleichnisse und Psalmen für Gottesdienst und Andacht.
Alle PredigtthemenGlaubensleben und christliche Praxis
Gebet, Bibellese und Gemeinde im Alltag: praktische Hilfen für ein Leben mit Jesus.
Alles zum GlaubenslebenHochzeit, Taufe und Familienanlässe
Bibelverse, Texte und Ideen für Taufe, Hochzeit und die besonderen Tage im Leben einer Familie.
Alle FamilienanlässeWas wir glauben
Was evangelischen Glauben ausmacht
Evangelische Christen finden sich in Landeskirchen und in Freikirchen: Baptisten, Pfingstgemeinden, Methodisten, Freie evangelische Gemeinden und viele mehr. Fünf Überzeugungen verbinden sie.
Die Bibel
Die Heilige Schrift ist Gottes Wort und der Maßstab für Glauben und Leben. Darum stehen Predigt und Bibellese im Zentrum des Gottesdienstes.2. Timotheus 3,16-17
Christus und das Kreuz
Jesus Christus ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen. Sein Tod und seine Auferstehung sind die Mitte der Botschaft: Vergebung wird geschenkt, nicht verdient.1. Timotheus 2,5 · 1. Korinther 15,3-4
Persönliche Umkehr
Glauben erbt man nicht. Jeder Mensch ist eingeladen, umzukehren und Jesus zu vertrauen. Viele nennen das „von neuem geboren werden“.Johannes 3,3 · Römer 10,9
Mission
Wer die gute Nachricht empfangen hat, gibt sie weiter: in der Mission, im Dienst am Nächsten und im Alltag bei Arbeit und Schule.Matthäus 28,19-20
Die Gemeinde
Glaube wird gemeinsam gelebt: im Gottesdienst, im Hauskreis, in der Kinderstunde und in der gegenseitigen Fürsorge.Apostelgeschichte 2,42 · Hebräer 10,24-25
Die fünf Soli der Reformation
Fünf lateinische Leitsätze fassen das Erbe der Reformation zusammen.
Geschichte
Von der Reformation bis heute
Der evangelische Glaube hat seine Wurzeln in Deutschland. Diese Momente haben ihn geprägt.
- 1517
Martin Luther veröffentlicht in Wittenberg seine 95 Thesen. Die Reformation beginnt und stellt die Bibel wieder in die Mitte.
- 1534
Die vollständige Lutherbibel erscheint. Sie macht die Schrift für alle verständlich und prägt die deutsche Sprache bis heute.
- 1675
Philipp Jakob Spener schreibt „Pia Desideria“. Der Pietismus betont persönliche Frömmigkeit, Bibelkreise und gelebten Glauben.
- 1731
Die Herrnhuter Brüdergemeine gibt zum ersten Mal die Losungen heraus, ein Bibelwort für jeden Tag, das bis heute erscheint.
- 1846
In London wird die Evangelische Allianz gegründet, ein Bündnis von Christen aus verschiedenen Kirchen.
- 1974
Der Kongress von Lausanne verbindet weltweit Evangelisation und soziale Verantwortung.
Vergleich
Evangelisch, katholisch und orthodox: die wichtigsten Unterschiede
Alle drei Traditionen bekennen den dreieinigen Gott und Jesus Christus als Herrn. Sie unterscheiden sich in Autorität, Heilsverständnis und Gemeindeleben.
| Thema | Evangelisch | Katholisch | Orthodox |
|---|---|---|---|
| Autorität | Die Bibel als höchste Autorität (sola scriptura) | Schrift und Tradition, ausgelegt vom Lehramt | Schrift innerhalb der Tradition und der Konzilien |
| Heil | Aus Gnade, durch den Glauben an Christus | Aus Gnade, durch Glauben und Sakramente, mit Werken | Lebenslange Vereinigung mit Gott (Theosis) durch Gnade und Sakramente |
| Sakramente | Zwei: Taufe und Abendmahl | Sieben Sakramente | Sieben Mysterien |
| Leitung | Pastoren, Synoden und Gemeinden, ohne zentrales Oberhaupt | Papst und Bischöfe | Patriarchen eigenständiger Kirchen |
| Maria und die Heiligen | Vorbilder im Glauben; keine Anrufung | Verehrung und Fürbitte | Verehrung und Ikonen |
| Bibel | 66 Bücher | 73 Bücher (mit Deuterokanonischen) | Weiterer Kanon, je nach Kirche |
Ein allgemeiner Überblick: Innerhalb jeder Tradition gibt es Unterschiede. Wir schreiben aus evangelischer Überzeugung und mit Respekt vor Christen anderer Konfessionen.
Zum Einstieg
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Häufige Fragen
Über den evangelischen Glauben
Was ist der Unterschied zwischen evangelisch und evangelikal?
„Evangelisch“ bezeichnet die Kirchen der Reformation, etwa die Landeskirchen der EKD. „Evangelikal“ meint eine Bewegung innerhalb des Protestantismus, die persönliche Bekehrung, die Autorität der Bibel und Mission besonders betont. Sie ist in vielen Freikirchen und auch in Landeskirchen zu finden.
Was ist eine Freikirche?
Eine Freikirche ist eine evangelische Gemeinde, die unabhängig vom Staat ist und sich über freiwillige Mitgliedschaft und Spenden trägt. Beispiele sind Baptisten, Freie evangelische Gemeinden, Methodisten und Pfingstgemeinden.
Welche Bibelübersetzung ist zu empfehlen?
Verbreitet sind die Lutherbibel 2017, die Elberfelder Bibel (sehr wörtlich), die Schlachter 2000, die Neue Genfer Übersetzung und für den Einstieg die Hoffnung für alle. Alle enthalten 66 Bücher.
Wie läuft ein evangelischer Gottesdienst ab?
Meist gehören Lieder, Gebet, Bibellesung und eine Predigt dazu, die einen Bibeltext auslegt. Regelmäßig wird das Abendmahl gefeiert, und viele Gemeinden bieten Kindergottesdienst und Hauskreise an.
Über Evangelioos
Wir sind ein Team von Christen und schreiben für alle, die die Bibel besser kennen, mutiger beten oder verstehen möchten, was evangelische Christen glauben. Jeden Artikel prüfen wir am Bibeltext und nennen die Stellen, damit Sie selbst nachlesen können. Mehr erfahren Sie unter Über uns oder über unsere Kontaktseite.










